Ein Dokumentarfilm von der Filmemacherin Yael Reuveny über ein Geschwisterpaar, dass die Shoa überlebt hat, sich aber am Bahnhof verpasst und danach nie wieder sieht, weil die jeweils andere denkt, dass sie tot ist.
Der Film hat Regionalbezug und wird als Einstieg zum Workshop empfohlen, kann aber auch gern unabhängig vom Workshop besucht werden.
Familiengeschichte(n) in Ost und West – Workshop zur biografischen Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Shoah
Wann: Samstag, 14.11., 10–18.30 Uhr und Sonntag, 15.11., 10–16 Uhr
Wo: Projektraum von Losmachen e.V., Brandenburger Pl. 11, 03046 Cottbus
In beiden deutschen Staaten wurde in den meisten Familien über die aktive und passive Beteiligung an den nationalsozialistischen Verbrechen geschwiegen. Dieses Schweigen prägt die nachfolgenden Generationen bis heute.
Im Workshop bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, sich mit der eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen – egal, um was für eine Geschichte es sich handelt. Gemeinsam reflektieren wir die bisherige Beschäftigung mit der Familienbiografie, bereiten uns auf Gespräche mit Angehörigen vor und teilen Tipps für die Recherche in Archiven.
Weitere Infos: https://cottbus.vonunten.org/@losmachenjetzt/events
In Kooperation mit: BildungsBausteine e.V., OBENKINO Cottbus, AG Politische Bildung Cottbus.
Gefördert von: Land Brandenburg, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie Wirtschaftsregion Lausitz.